Archive for Juni 2012

KW 25

24. Juni 2012

Software-News

Exploit für XML-Lücke im Internet Explorer öffentlich
Ubuntu geht beim Thema UEFI einen eigenen Weg
neue Web-Frameworks für Client und Server: Opa und Qooxdoo
Apache Traffic Server 3.2 kann IPv6
Flash-Player-Update: Diesmal soll Firefox 13 wirklich wieder stabil laufen…
GCC für Parallax Propeller veröffentlich
STM32F0-GCC-Template auf GitHub

Hardware-News

Microsoft hat jetzt auch ein Tablet
TischLampe + SteuerungsApp
flugfähiger Pedal-Hubschrauber getestet
neues Elektroauto (Mittelklasse) von Tesla für unter 60000$
Tier-Halsband-Kamera
Gigapixel-Kamera aus vielen normalen Kameras und GPU
Asphalt-Drucker zum ausbessern von Schlaglöchern
Draht-Biege-Maschine erstellt 3D-Modelle
DVD-Brenner gibt sich als HDD aus und kann damit an verschiedenen Media-Boxen angeschlossen werden
generell wird momentan viel an Raspberry Pi gebastelt (Displays dafür, Pin-Ansteuerung usw.)

Sonstiges (Technik / Netzpolitik)

Flame von USA und Israel entwickelt
ACTA ist Vergangenheit
GEMA reformiert ihr Gebührenmodell und stellt Disco-Besitzer vor Existenzfrage
Schule schließt Kinder von Unterricht aus, weil keine Bilder von ihnen auf Facebook dürfen
Robocup (Roboter-Fußball-WM) hat begonnen
Roboter-Hockey gibts auch
Portal 2 für den Physikunterricht
Gates und Ellison konkurrieren um eine Insel

Sonstiges (Allgemein)

Griechische Koalition steht
Gauck unterschreibt Fiskalpackt und EU-Rettungsschirm erstmal nicht
Mubarak im Koma
Saddam Husseins Neffe in Österreich gefasst – nun beantragt er Asyl
Streit (in Medien) um Fußball-Technik-Hilfsmittel neu ausgebrochen, nach Schiedsrichter-Fehler
Akrobat überquert auf Hochseil die Niagarafälle
Spuren von Wasser auf Mond gefunden (wieder einmal)
Gottschalk macht auf RTL weiter – zusammen mit Bohlen

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KW 24

17. Juni 2012

Software-News

URL to Dropbox-Dienste wie URL-Droplet häufiger gefragt
Opera in Version 12 draußen (wie man die Grafikbeschleunigung aktiviert steht im Link – bei meinem Netbook kam es dadurch aber zum Absturz beim Wiederherstellen der Tabs -> mussten manuell aus der Chronik wiederhergestellt werden)
neues Skype für Linux und Mac
MS-Patch-Day
PHP-Leck abgedichtet
MySQL ermöglicht Passwort raten
Java RE und JDK wurde gepatcht
Firefox wurde auf 13.0.1 geupdatet (Flash-Problem)
Exploit für XML-Lücke öffentlich (betrifft Internet Explorer und Office)

Hardware-News

Stromsparender Null-Drift-OpAmp
Wärmespeicher effizienter dank Zeolith-Pellets
Schaltungssimulation Online (immer GND einfügen!)
Workshop um STM32F0-Discovery-Boards unter Linux mit GCC zu benutzen

Sonstiges

Pressetexte auf Blogs zu veröffentlichen wird schwieriger: Neues Anti-Gesetz

Linus Torvals findet, dass OpenSource-Programme in erster Linie entstehen, weil sie der Programmierer selbst benutzen möchte und nicht um der Gemeinschaft zu nutzen. Meine Meinung: OpenSource ist kostenlos – Kommerziell funktioniert aber besser.
NFC-Geldkarte der Sparkasse weiter in der Kritik
GEMA vs Anonymous – die nächste Runde
Geheimdienste suchen nach Hackernnicht nur in den USA
sämtliche Regierungschefs bleiben den Fußballspielen aus politischen Gründen fern (Tymoschenko…)
Ärger um UEFA-Live-TV-Bild: Es waren aufgezeichnete Szenen drin
EM-Spiel wegen Regen und Gewitter für ca. eine Stunde (?) unterbrochen

Betreuungsgeld-Abstimmung geplatzt weil zu viele Minister blau gemacht haben
Vater hat vermutlich seine Kinder getötet (Niedersachsen)
Man kann weiter die Stunden zählen bis Griechenland seine alte Währung wieder bekommt
Spanien bekommt EU-Finanzzusage, aber Rating-Agenturen führen weiter ihre Spielchen
Ägypten mit aufgelöstem Parlament
Elite-Unis bringen den Studenten keine bessere Qualität (aus eigener Erfahrung: An Unis werden extrem viele Ressourcen mit Forschung verbraucht – man gewinnt den Eindruck, dass der Unterricht eher nebensächlich ist. – Das spricht für Hochschulen…)

Niebel (CDU) wegen der Teppich-Affäre weiter unter Beschuss (er ließ einen Teppich unverzollt per BND-Jet unverzollt nach Deutschland einführen – später stellt sich heraus, dass er garkeinen Zoll hätte zahlen müssen wg Abkommen mit Herkunftsland – aber Einfuhrumsatzsteuer)
Günther Jauch bekommt Schelte weil er in seiner Talk-Sendung zu wenig kritisch hinterfragt und zuviel eigene Meinung einfließt
Kurios: Hanfplantage am Grünstreifen entdeckt

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HD44780 LCD’s

11. Juni 2012

So beliebt diese Displays auch sind- sie haben ihre Tücken!
Ich selbst verzweifel in regelmäßigen Abständen an HD44780 und Konsorten. Damit das nicht so bleibt, dokumentiere ich jetzt mal die erfolgreiche Inbetriebname – und lasse euch daran teilhaben.

1) Datenblatt eines beliebigen (idealerweise aber des vorhandenen) HD44780-Displays herunterladen und die Pin-Belegung vergleichen.

2) Display an die Spannungsversorgung (5V) hängen und Kontrastpin suchen. Oft wird nun beschrieben, dass man ein Poti anschließen soll – bei mir hat sich aber ein 1-KOhm-Widerstand gegen Masse als Alternative bewehrt.
Es sollte jetzt in mindestens einer Zeile ein schwarzer Balken zu sehen sein. Dieser eignet sich ideal um den Kontrast einzustellen – er sollte so eingestellt werden, dass die Balken gerade so schwarz sind.

3) Display an einen Mikrocontroller der Wahl anschließen (bei mir war es zum testen ein Arduino). Im 4-Bit-Modus bleiben die Pins D0..D3 unbeschaltet (nicht zwangsläufig gegen Masse) – nur D4..D7 werden genutzt. Falls eine Pin-Beschreibung auf dem Display aufgedruckt ist und an einer Stelle D0..D7 steht, dann sind D4..D7 rechts (war bei mir zumindest so).
Die Hintergrundbeleuchtung darf nicht direkt per Controller gesteuert werden sondern muss über einen Transistor benutzt werden – außerdem darf man daran keine 5V anschließen (siehe Datenblatt), da dann der Strom zu groß wird.

Am besten jetzt eine LCD-Bibliothek benutzen oder ein Beispielprogramm suchen – wenn auf dem Display nach dem Programmstart die Balken verschwinden ist das schon einmal ein gutes Zeichen.

4) Entscheiden, ob man eine LCD-Bibliothek nutzen will und wenn ja, welche:
Es gibt solche Bibliotheken, die wie die AVR-LCD-Bibliothek von Peter Fleury den RW-Pin des Displays benutzen um zu erkennen, ob das Display bereit ist neue Daten/Befehle zu empfangen – und es gibt Bibliotheken die ein fest eingebautes Timing haben und den RW-Pin (der in dem Fall auf Masse gelötet wird) nicht nutzen.
Falls es nicht funktioniert kann man nun entweder wild herumprobieren und die Timings verändern oder sich etwas eigenes bauen:
In dem Fall sind die Dokumentation von sprut und der Online-Simulator hier deine Freunde.
Man sollte zunächst prüfen, ob man die Initialisierung im Simulator hinbekommt. Danach kann man sich an die eigene Implementierung machen und sollte am Anfang nicht zu sparsam mit den Wartezeiten nach dem EN-Pin-Togglen umgehen. Beim Implementieren kann man sein Wissen über Bitmanipulationen wieder auffrischen.

KW 23

9. Juni 2012

Software-News

Firefox und Thunderbird 13
OpenSuSe 12.2 Beta
IPv6 bei großen Websites eingeführt
neuer Adium-Client
Flash-Sicherheitsupdate

Hardware-News

Chip (Marvell Avastar 88W8897) angekündigt: soll NFC, Bluetooth 4 und Dualband-WLAN können
Apple bekommt seine Nano-SIM-Karten
Buchscanner-Bausatz erschienen
schwärzere Solarzellen sollen Wirkungsgrad erhöhen
c’t testet den Raspberry Pi
Wie man sich einen C64 per Parallax Demo Board baut (mit VGA und SD)
Wie man sich eine blinkende Visitenkarte (aus Platinenmaterial) macht
Kickstarter-Projekt entwickelt Synthesizer auf FPGA-Basis, der bekannte Alt-Computer Audio-Chips nachbildet (RetroCade)
Wie man sich eine automatische Gangschaltung für’s Fahrrad baut
Geniale Idee: Strom-Adapter einfach in Mignonzellen-Form bauen
OpenSource-Grafikkarte auf FPGA-Basis
Wissenssammlung zu cleveren Mechaniken
Wie man 3D-Grafiken aus Eagle-Board-Designs herstellt

Sonstiges

Fußball-EM hat begonnen
Venustransit
Schufa wollte Facebook/Twitter mit in Ratings einfließen lassen und Hasso Plattner Institut wollte die Möglichkeiten erforschen
CCC vermutet genetische Daten in zukünftigem Perso
Flame bekommt Löschkommando
Wechsel in Deutscher Bank steht an
Queen hat Tronjubiläum
Sarrazin’s neues Buch wird überall in der Presse erwähnt – darauf gab’s ebenfalls Medienkritik
Diskussionen um Syrien-Sanktionen und die Blockade einiger Veto-Länder
Brand in Wowereits Wohnung – vermutlich wegen Zigarette im Bett
Vor den Wahlen in Russland: Putin beschließt Verschärfung des Demonstrationsrechts – Demonstrationen kosten bei nicht beachten bis zu 25000€
Machtkampf in der Linken: Lafontaine-Lager gewinnt, aber er selbst übernimmt nicht die Spitze
Kammer-Diener des Papstes wegen Leak im Vatican festgenommen (Website vatileaks eröffnet)
Facebook stellt Datenschutzrichtlinien zur versteckten Abstimmung
China hat österreichisches Dorf nachgebaut

Kampf dem Spam!

3. Juni 2012

Wie man sich bei GMX gegen Spam wehrt

Meine Mailbox sieht häufig so aus:

Eines vorweg: Das ist kein Problem von GMX – bei anderen Freemail-Anbietern sieht es ähnlich aus mit dem Unterschied, dass man sich dort oft schlechter wehren kann.

Die Erfahrung sagt mir, dass 40 der 53 neuen Mails Spam sind. Bei dem Anblick habe ich schon keine Lust mehr überhaupt in den Posteingang zu schauen. Aber weiter im Programm:
Da ich den unnötigen Traffic möglichst schon dort begrenzen möchte wo er entsteht, reize ich die Möglichkeiten der Weboberfläche meines Free-Accounts aus und blockiere schon hier.

Das geht so:

Auf der linken Seite „Email“ -> „Optionen“ -> „Spamschutz“ klicken. Dann auf „Erweiterte Einstellungen vornehmen“ klicken.
Es sollte so aussehen:

Was die Whitelist und die Blacklist tun, steht ja bereits da.
In die Blacklist kommen alle Adressen der Mails bei denen man jemals den Spam-Button gedrückt hat.
Die Geschichte hat nur einen Haken: Die Spamversender haben meist ganze Domains und machen sich einfach eine andere Mailadresse von der sie aus senden.
Im Ergebnis hat man also viele Einzeladressen in der Blacklist stehen, die nicht überschaubar sind. Das liegt im Wesentlichen daran, dass die Domains alphabetisch von links (also normal) sortiert sind, Domains aber (ähnlich Binärzahlen) rechts die höchste Wertigkeit besitzen.
Darum habe ich ein kleines Programm geschrieben, dass Listen von rechts nach links alphabetisch sortieren kann. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Man kann so sortiert gut erkennen, dass die Mails alle aus Deutschland kommen und auch von wem. Hier wieder der Hinweis: nicht freenet ist der böse – diese Art Spammails kommen genauso auch von hotmail, gmx, gmail usw.
Was außerdem zu sehen ist, sind Domains mit * vorm @. Diese Einträge habe ich manuell hinzugefügt – sie bewirken, dass ich von der Hauptdomain garkeine Mails mehr empfange – egal was vor dem @ steht. Genauso kann man mit **.cn alle Mails aus China blockieren. („übernehmen“ drücken nicht vergessen!)

So wird das Sortier-Programm benutzt:

(Java wird benötigt, ist aber gewöhnlich installiert)

  1. leeren Ordner erstellen und DomainSorter.class-Datei reinkopieren (download)
  2. Text-Editor öffnen
  3. Blacklist in Editor kopieren
  4. als txt-Datei im gleichen Ordner speichern
  5. Konsole bzw. Eingabeaufforderung öffnen und in das Verzeichnis wechseln
    (Alternative für Windows-Benutzer siehe unten)
  6. Programm starten (Groß-/Kleinschreibung wichtig): java DomainSorter meineBlacklistDatei.txt
  7. txt-Datei mit einem Editor öffnen bei dem man die Schriftart ändern kann
  8. Schriftart ändern auf eine, die Leerzeichen genauso breit darstellt wie Textzeichen (z.B. Courier unter Windows)
  9. konkrete Adressen in GMX-Spamliste löschen und möglichst ganze Sperrgruppen eintragen (wie oben erklärt)
  10. übernehmen drücken
  11. happy sein

Alternative zu Punkt 5 für Windows-Nutzer:
Notepad öffnen, java DomainSorter meineBlacklistDatei.txt schreiben, Datei als startemich.bat im gleichen Ordner abspeichern. Per Doppelklick öffnen (Konsole blitzt kurz auf).

Für die Neugierigen und Skeptiker der Quellcode: source.

KW 22

3. Juni 2012

Software-News

Flame
Knoppix 7.0.1 öffentlich
Windows 8 RC veröffentlich (ohne Start-Menü, aber nachinstallieren möglich)
Google F1 – Datenbankentwicklung
Light Table: Finanzierung geschafft
Geschwindigkeitsmessung per WebCam

Hardware-News

Geigerzähler-Handy auf dem Markt
Tutorial zum SMD-Löten
Daten loggen nach Google Docs
Watterott hat jetzt STM32F0-Boards (mit ARM-Cortex-M0 und Experimentierplatine, Infos hier), LoL-Shields (LED-Matrix für Arduino) und Arduino Leonardos
vermutlich die größte CNC-Maschine weltweit

Sonstiges

Facebook-Aktie rauscht weiter in Keller
Kabel Deutschland erreicht 4,7GBit/s im Feldtest
Google löscht 1 Mio. URLs im Monat
SD-Karten und USB-Sticks werden teurer
Erdbeben in Italien – Kultur-Denkmähler bedroht
Aus für Schlecker
Russland soll UNO-Sanktionen gegen Syrien nicht länger blockieren
Gauck wünscht Einlenken Israels bei Palästina-Frage, dämpft aber Erwartungen der Palästinenzer
Fussballer zu Besuch im KZ Auschwitz
Nazi-Demo mit Ausschreitungen in Hamburg
Gottschalk bekommt keine letzte Sendung
Kurios: Einbrecherin, die putzt

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